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Geschätzte ASTAG-Mitglieder

Die Zahl der COVID-Neuinfektionen steigt wieder an. Ebenso machen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise stark bemerkbar. Der Bundesrat will die Situation mit einem weiteren Massnahmenpaket in den Griff bekommen.  


1. Maskenpflicht im öV
Im öffentlichen Verkehr (Zug, Postauto) kann der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern oft nicht eingehalten werden. Der Bundesrat hat daher entschieden, eine schweizweit gültige Maskenpflicht einzuführen. Personen ab 12 Jahren müssen ab Montag, 6. Juli 2020, in Zügen, Trams und Bussen ebenso wie in Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen eine Schutzmaske tragen. 

Was heisst das für die Car-/Taxibranche? 
  • Die Maskenpflicht betrifft ausschliesslich den öV. Für die private Reisebusbranche und das Taxigewerbe gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zum Tragen von Schutzmasken. Eine schriftliche Bestätigung des Bundesamt für Verkehr liegt vor.
  • Der Gesundheitsschutz muss jedoch oberste Priorität haben. Das Vertrauen der Fahrgäste und die Reiselust kehren nur zurück, wenn die Sicherheit gewährleistet ist.
Die Schutzkonzepte der ASTAG sind daher unverändert gültig. Anpassungen sind nicht nötig. Die bisherigen Empfehlungen gelten weiterhin. 
  • Wenn möglich soll auf eine Vollauslastung verzichtet werden. Je weniger Personen sich im Innenraum aufhalten, desto besser kann die Abstandsregelung eingehalten werden.
  • Bei einer Vollauslastung des Fahrzeugs wird das Tragen einer Maske empfohlen.

Achtung: 
Die Anwendung eines Schutzkonzepts und die Umsetzung der ASTAG-Empfehlungen liegt in der Eigenverantwortung jedes Unternehmers. Die ASTAG lehnt jegliche Haftung ab. 

Link: Medienmitteilung Bundesrat
Link: Schreiben BAV
Link: ASTAG-Schutzkonzept Reisebusbranche
Link: ASTAG-Schutzkonzept Taxigewerbe


2. Verlängerung der Kurzarbeit
Kurzarbeit ist bisher während maximal 12 Monaten innerhalb von 2 Jahren möglich. Trotz Ende des Lockdowns fehlt es jedoch in vielen Branchen an Aufträgen. Die Arbeitslosigkeit ist bereits angestiegen. Der Bundesrat hat deshalb beschlossen, die Höchstbezugsdauer auszudehnen. Neu können Unternehmen während 18 Monaten von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren. Die Anpassung tritt per 1. September 2020 und gilt bis 31. Dezember 2021. 

Link: Medienmitteilung Bundesrat

    3. Wiedereinführung Erwerbsersatzentschädigung
    Selbständige, die direkt oder indirekt von den behördlichen Corona-Einschränkungen betroffen sind, haben ab sofort wieder Anspruch auf Erwerbsersatzentschädigung. Der Bundesrat macht damit den Stopp der Massnahme per Ende Mai rückgängig. Der Grund ist, dass viele Betriebe ihre Tätigkeit trotz Lockerungen noch nicht oder nicht vollständig aufnehmen konnten.
    • Die Erwerbsersatzentschädigung für Selbständige wird bis 16. September 2020 verlängert.
    • Die Betroffenen brauchen keine besonderen Schritte zu unternehmen.
    • Die AHV-Ausgleichskassen nehmen die Auszahlung von sich aus wieder auf.
    Der Bundesrat erfüllt damit eine wichtige ASTAG-Forderung. Selbständige Carhalter und Taxifahrer, die von den Corona-Einschränkungen betroffen sind, sind dringend auf Erwerbsersatz angewiesen. Die ASTAG hat – als eine der ersten Organisationen – mehrfach schriftlich sowie bei Besprechungen mit Bundesräten auf die Notwendigkeit einer Weiterführung aufmerksam gemacht!

    Link: Medienmitteilung Bundesrat
    Link: Informationen Seco
    Link: Anträge / Merkblätter AHV-Ausgleichskassen


      4. Zusätzliche Unterstützung für öV / Schienengüterverkehr
      Der Bundesrat will den öffentlichen Verkehr sowie den Schienengüterverkehr – im Auftrag des Parlaments – mit 800 Mio. Franken zusätzlich unterstützen. Als Begründung werden «grosse finanzielle Verluste» durch Nachfrageinbrüche in der COVID-Krise genannt.  

      In der Reisebusbranche, in Taxigewerbe und im Strassengüterverkehr ist die Situation genau gleich. Die ASTAG hat daher den Bundesrat schon vor einem Monat aufgefordert, den privaten Personen- und Gütertransport ebenfalls in die Vorlage zu integrieren – bisher leider vergeblich. Nicht einmal eine Antwort ist bisher eingetroffen. In der Vernehmlassung, die in Kürze anläuft, wird deshalb das Anliegen nochmals konsequent eingebracht.

      Link: Medienmitteilung Bundesrat
      Link: Schreiben ASTAG

        5. Prüfung von Härtefällen
        An einem Runden Tisch mit Bundesrat Guy Parmelin hat ASTAG-Präsident Adrian Amstutz zusammen mit anderen Präsidenten von Spitzenverbänden erfolgreich die Forderung nach weiteren Hilfsmassnahmen für «Härtefälle» eingebracht. Mehrere Bundesämter haben jetzt einen Prüfauftrag erhalten. Die Resultate sollen bis Ende August vorliegen. Die ASTAG wird die Anliegen des Transportgewerbes nochmals klar einbringen.

        Link: Medienmitteilung Bundesrat

          Für Ihr wertvolles Engagement zugunsten aller Menschen in der Schweiz danken wir Ihnen bestens!

          Freundliche Grüsse
          ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband

          Adrian Amstutz                   Reto Jaussi                   André Kirchhofer                  Gallus Bürgisser
          Zentralpräsident                  Direktor                         Vizedirektor                          Vizedirektor   


          Weitere Informationen:
          André Kirchhofer
          a.kirchhofer@astag.ch



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