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Geschätzte ASTAG-Mitglieder

Bus und Bahn sollen zusätzliche finanzielle Unterstützung vom Bund erhalten. So will es das Parlament. In der Corona-Sondersession wurde der Bundesrat beauftragt, rasch eine Vorlage zugunsten des öV zu erarbeiten. Die Begründung lautet: Der öV habe die Mobilität während der Krisenzeit bei gleichbleibenden Kosten dauerhaft sichergestellt. Hä? Kommt uns das irgendwie bekannt vor?  

Grundversorgung mit Lebensmitteln, Gütern des tägliche Bedarfs, Sauerstoff und Medizinalprodukte für Spitäler, Schutzmaterial, Benzin und Baustoffen – das war nur dank dem Lastwagen möglich, ebenso die Kehrrichtentsorgung und der Kanalunterhalt. Private Reisebusse haben zahlreiche im Ausland blockierte Bürgerinnen und Bürger in Zusammenarbeit mit den Schweizer Botschaften in die Schweiz zurückgebracht, und das Taxi stand selbstverständlich Tag und Nacht im Einsatz, unter anderem bei Corona-Verdacht (Fahrt ins Krankenhaus und retour). 

Die ASTAG hat unverzüglich reagiert – mit einem Schreiben an den Bundesrat!

Auch der Strassentransport ist unentbehrlich, auch unsere Branche hat unverzichtbare Dienste geleistet, auch private Transportunternehmen sind wirtschaftlich in einer sehr schwierigen Situation. Im Gegensatz zum öV werden sie jedoch nicht mit Milliarden subventioniert, sondern liefern Milliarden an den Staat ab! 

Unsere Forderungen sind: 
  • Aus Gründen der Gleichberechtigung bzw. der Fairness ist das Strassentransportgewerbe mit LKW, Reisebussen und Taxis in die geplante Vorlage des Bundesrats zu integrieren.
  • Zusätzliche finanzielle Unterstützung muss nach gleichen Massstäben auch für private Transportunternehmen geprüft werden.
  • Völlig inakzeptabel ist, dass der Strassentransport in dieser schwierigen Zeit noch mit höheren Abgaben belastet werden soll. Bei der LSVA muss deshalb die Abklassierung von Fahrzeugen der EURO-Normen 4 / 5, eigentlich bereits beschlossen für 1. Januar 2021, um mindestens ein Jahr auf 1. Januar 2022 verschoben werden.
  • Auf eine Abklassierung der EURO-Norm 6 ist ganz zu verzichten, und zwar mindestens so lange, bis eine neue Emissions- oder Verbrauchsnorm (EURO-Norm 7) auf europäischer Ebene für Verbrennungsmotoren serienmässig für jedes Einsatzspektrum vorhanden ist.

Für die ASTAG ist klar:
 

Es geht nicht an, den heute schon stark subventionierten öV erneut einseitig zu bevorzugen, den privaten Strassentransport aber zu vernachlässigen bzw. sogar zu bestrafen. Wir werden Sie wieder informieren, sobald eine Antwort des Bundesrats eintrifft.

ASTAG-Schreiben im Wortlaut  


Schutzkonzept Car: Flyer zum Download

Ein zentraler Bestandteil des ASTAG-Schutzkonzepts für die private Reisebusbranche ist die Information von Reisegästen und Mitarbeitenden. Die ASTAG stellt dazu Flyer mit Symbolen zu den Hygienemassnahmen zur Verfügung. Sie können ausgedruckt und zum Beispiel in den Sitztaschen an jedem Platz hinterlegt werden. Die Flyer sind für Mitglieder gratis erhältlich. 

Download Flyer  


Medienpräsenz: Berichte von SRF
Dank beharrlicher Medienarbeit ist es der ASTAG gelungen, das Interesse von SRF an einer Berichtstattung zur Lage im Strassentransportgewerbe zu wecken. Nebst einem Radio-Interview mit Adrian Amstutz wird am Freitagnachmittag eine Reportage für die «Tageschau» realisiert. Das Sendedatum ist noch offen.  


Schülertransporte: Schreiben an Lehrerverband / Schulleiterverband
Mit dem Neustart des Präsenzunterrichts ab 11. Mai 2020 freut sich die Reisebusbranche, wieder Aufträge für Schulen durchführen zu dürfen. Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern, oft im Auftrag von Kantonen und Gemeinden, ist mit einer erhöhten Verantwortung verbunden. Umso wichtiger sind die Massnahmen des ASTAG-Schutzkonzepts. Zur Sensibilisierung hat die ASTAG ein Schreiben an den Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH, an den Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz VSLCH und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK geschickt. 

ASTAG-Schreiben im Wortlaut  


SUVA: Weitere Lockerungen bei Doppelbesatzungen oder Gruppentransporten
Bei Gruppentransporte (Beförderung von Personen) oder wenn sich mehr als eine Person in der Führerkabine befindet, kann der vorgeschriebene «2-Meter-Mindestabstand» nur schwer eingehalten werden. Daher haben SECO und Suva bis jetzt empfohlen, solche Transporte zu vermeiden oder die Begleitpersonen in einem separaten Fahrzeug mitzuführen.  

Neu gilt: 
  • Nebst dem Fahrer können weitere Person in der Kabine mitfahren (Doppelbesatzungen, Kanalunterhaltsbranche, Abfalltransporte, Möbeltransporte Gruppentransporte etc.).
  • Nach wie vor müssen sowohl der Fahrer wie auch die Begleitpersonen Hygienemasken tragen.
  • Die Beschränkung der Tragezeit von 2 Stunden pro Tag wurde jedoch aufgehoben.
  • Der allgemeinen Hygiene (insbesondere Händedesinfektion, Reinigung) sowie der Lüftung des Fahrzeugs (Ausschalten der Umluft Funktion) ist dabei besonderer Beachtung zu schenken.

Laufend aktualisierte Infos finden Sie auf der Website der ASTAG! 

Für Ihr wertvolles Engagement zugunsten aller Menschen in der Schweiz danken wir Ihnen bestens!

Freundliche Grüsse
ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband

Adrian Amstutz                                       Reto Jaussi                                      André Kirchhofer
Zentralpräsident                                     Direktor                                             Vizedirektor   


Weitere Informationen:
André Kirchhofer
a.kirchhofer@astag.ch



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